08.07.09
Weit-sail

Die Geschlechtsumwandlung vom Hund zum Seehund war leider nicht gelungen. Smokie war eher eine Landratte.
Mit der Familie Weitzel sind wir nach Enkhuizen gesegelt. Enkhuizen verschwand immer wieder hinter dem Horizont, aber zum Glück haben wir die Hafeneinfahrt letztendlich doch noch gefunden.
Das Catering an Bord war hervorragend. Das Bier auch.
Das IJsselmeer und seine Ecken

Zusammen mit der Middelsee und der Linde haben wir alle Ecken vom IJsselmeer unsicher gemacht. Es war eine aufregende Reise mit kreativen Manövern und diversen Wasserbombenanschlägen. Leider konnten wir uns nicht so gut wehren, gegen die Wasserbombengummianlage der Linde kamen wir nicht an. Auch der schlaue Gegenangriff wurde uns vereitelt von der Abendessensglocke. So konnte der Volltreffer auf Kai nicht vergolten werden.
Unter Deck wurde auch viel gespielt. Erst Wind, Wellen und Wasser aus allen Richtungen hat die Kids nach oben gelockt.
Wir waren das einzige Schiff welches zwei Mal in Enkhuizen gewesen ist. Ansonsten waren wir noch in Den Oever, Hoorn, Medemblik und Makkum.

07.07.09
Die ersten Bikinis!!
Nach einem stürmigen Beginn sind wir doch noch nach Terschelling gesegelt und haben Texel links liegen gelassen. Zum Glück gab es dann doch noch Bikiniwetter.

Auf dem Rückweg haben wir in Workum leider kein Holz mehr gefunden (es war schon zu spät), darum haben wir uns die Lagerfeuer auf der Kannincheninsel von den Nachbarschiffen angesehen. Diese waren manchmal beinahe lebensgross.


Meuselwitz
![]() ![]() Sie können uns jedes Jahr wieder überraschen. Dieses Jahr haben sie ihren Stammtisch mitgenommen. Dieser Tisch sah gut aus beim Grillen auf dem Festungswall von Muiden und natürlich auch mitten auf dem Mastdeck. ![]() Über gut aussehen gesprochen, der Zahnarzt von Helfried und der Augenarzt von unserem Maat T. sassen wahrscheinlich auf derselben Uni! ![]() Als exklusiven Wunsch von Helfried und natürlich auch als Geburtstagsgeschenk der Crew sind wir dieses Jahr mitten in Amsterdam gewesen. Leider hat sich das Hardrock Cafe irgendwo versteckt. Zum Glück gab es auch noch Getränke an Bord. |
04.06.09
Hanseschule aus Winsen unter Segel

Dieses Mal sind wir zusammen mit der Wending in die See gestochen. Es ging gleich am ersten Tag durch die Schleusen Kornwerderzand raus aufs Wattenmeer. Dort haben wir eine Nacht vor Anker gelegen. Am nächsten Tag haben wir Terschelling besucht.
Unsere Maat Marij hat ihre Sonnenbrille 4 Tage lang nicht abgesetzt. Trotzdem hatte sie alles gut im Blick. Nur den Klüver konnte sie nicht selber finden so dass ihr Hilfsmaat das Segel eingepackt hat.
Zurück auf dem IJsselmeer im Hafen von Medemblik hat Jodi die Wending gut gesichert neben der Vertrouwen geparkt.

Saisoneinklang

Es war noch früh im Jahr, aber Boris war schon da.
Mit seinen Kumpels auf der Balder und Vertrouwen.
Zum Jahresbeginn musste noch viel gemacht werden:
Der Klüver musste noch angeschlagen werden,
der Maat noch aus dem Mast geholt.
Und auf dem Nachbarschiff
musste sogar noch das Großsegel repariert werden.

Hindelopen auch mal wieder von der Hafenperspektive
aus sehen konnten. Mit genug Wind und einer fröhlichen
Besatzung war diese Reise ein schöner Saisoneinklang.
14.12.08
Worte sagen nicht genug
Skipper und Gäste haben manchmal doch eine andere Interpretation vom Wetter.....
Noch ein Geburtstag

... und ein Hund. Frieda war sehr friedlich und ein willkommener Gast. Mit ihrer Schwimmweste inklusiv Nachtbeleuchtung war sie die Attraktion im Hafen.
Diese Reise war kurzfristig gebucht als Geburtstagsüberraschung. Passend haben wir uns um das Geburtstagswetter gekümmert und konnten vollauf geniessen bei unserer Überfahrt nach Enkhuizen.
Wer hat nächstes Jahr Geburtstag?
Heute feiern wir Geburtstag
Eine sehr musikalische Besatzung. Wir hatten prima Wetter so dass die wohlgestimmten Gitarren und Gesänge über das ganze Wasser zu hören waren. Jelmer und Karel waren so ein gutes Team dass sie sogar am selben Tag Geburtstag haben. Vielen Dank für Geburtstagkuchen und -gesang! ![]()

Tjalkenrace zum ersten Mal in Medemblik
endlich, das Jahr warten ist vorbei, das erste Oktober Wochenende und die alljährliche Tjalken-Regatta geht wieder los.
Voller Vorfreude kam die Crew vom Niederrhein angereist um mit der Vertrouwen und deren Skipperfamily Jelmer, Jenno und auch der kleinen Nila Lotta anzutreten. Der Wetterbericht im Funk wusste auch nicht wie es wird. Windstärke 4 bis 6 teilweise 8.
Also alles war drin, als wir mit dem Maat Karel und Skipperin Roos als Verstärkung am Freitag Abend einbrechender Dunkelheit nach Medemblik übersetzten.
Am Samstag ging es dann mit einem weiteren Maat Connie auf eine richtig Action geladene Regatta bei starkem Wind. Die Vertrouwen peitschte sich bei voller Schräglage durch die See, während sich unter Deck mal wieder alle Einrichtungsgegenstände durcheinander würfelten. Dank unserer langjährigen Erfahrung, die uns schon nebst einem abgerissenen Regal, einem verbeulten Radiorecorder, einer in der Messe verteilten Suppe ( leider nicht auf den Tellern, sondern auf dem Boden ) auch eine zerbrochene Ölflasche beschert hat ( so kriegt man den Boden wirklich glatt ! ), haben wir diesmal wohl alles so verstaut, das es zwar nachher irgendwo anders lag aber immerhin heile bleib. Was ein Spass, bei gutem Wind macht Segeln doppelt soviel Spass.
Am Abend gingen wir nach einer guten Stärkung dann auf einen kleinen Zug durch die netten holländischen Pinten. In der Hafenkneipe gabs dann die Regattaparty mit live Band, wo man fast alle Segelcrews der Regatta wiederfinden konnte. - eine Menge bekannte Gesichter.
Am nächsten Morgen wurde es noch einmal spannend - was macht der Wind ? Wir hatten am Morgen noch viel zu viel für eine Regatta...bereit alles zu geben und sich voller Vertrouwen in jede See zu begeben erwarteten wir mit Spannung den vom Palaver wiederkehrenden Jelmer.
Leider wurde die Regatta abgesagt - schade, aber sicher ist sicher. Wir warteten bis die stärksten Winde verweht wahren und fuhren dann unter Segeln zurück nach Stavoren. Schnell noch klar Schiff machen, ein paar lekkere Kibbeling verspeisen und dann ab in die Heimat. Im Gepäck viele Schöne Erinnerungen an das Segelwochenende und die Gewissheit: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei !

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